Ipsen HybridCarb reduziert die Prozessgas-Kosten der Gasaufkohlung

Dirk Joritz  -  Ipsen Internaltional GmbH, Kleve

Die Kosten f√ľr Prozessgas und die vermeidbaren Emissionen beim Einsatzh√§rten von metallischen Teilen verringern sich um den Faktor 10, sobald nach dem neuen, patentierten HybridCarb-Verfahren zur Gasaufkohlung von Ipsen vorgegangen wird. F√ľr H√§rtereien ergibt das eine j√§hrliche Ersparnis von bis zu 25.000 Euro pro Ofen allein durch den signifikant geringeren Gasverbrauch. Nicht nur f√ľr Neuanlagen, sondern auch als Nachr√ľst-Kit f√ľr bereits bestehende √Ėfen kann das neuartige HybridCarb-System verwendet werden.¬† Weiterlesen

Ipsen Kundenseminare im Herbst 2010

D. Joritz & M. Rink, Verfahrenstechnik – Ipsen Internat. GmbH, Kleve


Wie in jedem Fr√ľhling (M√§rz / April) und Herbst (Oktober / November) f√ľhrte die Firma Ipsen International GmbH, Kleve auch in den letzten Wochen wieder Ihre Kundenseminare durch. In jeweils zwei Seminaren zum Thema Atmosph√§rentechnik (Theorie und Praxis) sowie Vakuumtechnik (Theorie und Praxis) konnten insgesamt mehr als 50 Interessenten begr√ľ√üt und unterrichtet werden.

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Kostenreduzierung bei der Wärmebehandlung von Getrieben

Bernd Edenhofer
Ipsen International GmbH
Die W√§rmebehandlung schafft den eigentlichen Mehrwert bei der Herstellung von Funktionsbauteilen, insbesondere von Getriebekomponenten. Ein teuer, √ľber Erschmelzen, Warmumformen, Gl√ľhen, Grobzerspanen und Verzahnen hergestelltes Getriebeteil ist ohne W√§rmebehandlung unbrauchbar, also wertlos.
Erstaunlicherweise betragen die Kosten f√ľr diesen, einen derartig hohen Mehrwert schaffenden Verfahrensschritt nur einen Bruchteil der gesamten Herstellkosten. Sie liegen bei vielen Anwendungen nur im Bereich von 5%. Betrachtet man jedoch alle mit der W√§rmebehandlung zusammenh√§ngenden bzw. von ihr verursachten Arbeitsschritte, wie Reinigen, Strahlen und insbesondere die n√∂tig werdende Nacharbeit in Form von Schleifen der Zahnflanken, so kann die Gesamtheit dieser Kosten durchaus an 15% der St√ľckkosten heranreichen.
Eine deutliche Reduzierung der Herstellkosten ist deshalb in erster Linie durch Verminderung der Ma√ü√§nderungen zu erreichen. Hierzu sind die Einflussgr√∂√üen der Stahlherstellung, Formgebung, Gef√ľgehomogenit√§t, H√§rtbarkeitsstreuung, Zerspanung und nat√ľrlich auch der W√§rmebehandlung, wie insbesondere Positionierung der Werkst√ľcke in der Charge, Gleichm√§√üigkeit der Erw√§rmung, der Aufkohlung und des W√§rmeentzuges bei der Abschreckung zu analysieren und optimieren.
Es gibt Ver√∂ffentlichungen von Herstellern von Lkw-Getrieben, die aussagen, dass der Anteil der W√§rmebehandlung an den auftretenden Verz√ľgen nur bei etwa 10% liegt und der Gro√üteil von der Form und dem Werkstoff (Gef√ľge, H√§rtbarkeit, etc.) verursacht werden [1]. Das mag stimmen, zumindest so lange diese Einflussfaktoren nicht optimiert sind. Sind Werkstoff und Formgebung hinsichtlich Verz√ľge aber optimiert, steigt der Anteil der W√§rmebehandlungsfaktoren am Verzug aber in Richtung 50%
Also ist es durchaus lohnend, Aktivitäten bei der Wärmebehandlung, dem gleichmäßigen Erwärmen, Aufkohlen und insbesondere dem Abschrecken zu unternehmen. Weiterlesen