IPSEN-ECOFIRE – Effizienz im Einklang von Ă–konomie und Ă–kologie

Ipsen steht weltweit für Qualität und Innovation in der Atmosphären- und Vakuumofentechnik. Dank modularer Bauweise lassen sich alle Ipsen-Systeme individuell an die Anforderungsprofile der Kunden anpassen. Speziell für die Wärmebehandlungsindustrie entwickelte Produktions¬software verkettet dabei Transport-, Be- und Entladeeinrichtungen zu vollautomatischen Systemen, die den Fertigungsfluss von A bis Z optimieren. Mit dem System ECOFIRE hat sich das Klever Unternehmen nun noch konsequenter den Zukunftsthemen Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit gewidmet.

Innovation senkt Verbrauch und Emissionen

Intelligente Modifikationen von Hardware- und Softwarekomponenten der Brennersysteme zur Ofenbeheizung durch die Ipsen Forschungs- und Entwicklungsingenieure ermöglichen ab sofort auch die Verbrennung des für den Wärmebehandlungsprozess notwendigen Schutzgases in allen gasbeheizten atmosphärischen Ofenanlagen. Damit verbleibt der Energieinhalt des Schutzgases im Prozess und steigert überdies entscheidend den Wirkungsgrad der Gesamtanlage. Das System ECOFIRE senkt so den Energieverbrauch für die Ofenbeheizung in der Haltephase auf bis zu 100 Prozent und verringert gleichzeitig die klimarelevanten CO2-Emissionen. Für Unternehmen bedeutet das geringere Energiekosten, mehr Energieeffizienz, eine bessere Umwelt-Bilanzen und damit entscheidende Vorteile gegenüber dem Wettbewerb. Zusätzlich verbessert der reduzierte Abbrand des Schutzgases, z.B. durch kühlere Werkshallen, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter vor Ort.

Die Nutzung fossiler Energien zur Wärmegewinnung geht naturgemäß mit dem Ausstoß des umwelt- und klimaschädlichen Kohlendioxids einher. Dies gilt in besonderem Maße für Thermoprozesse in Industrieöfen, die derzeit fast 40(!) Prozent der Energie, die in Deutschland industriell zum Einsatz kommt, beanspruchen. Dieser Energiehunger stört inzwischen nicht allein Umweltschützer. Auch die Europäischen Union wird demnächst aktiv: Eine neue „Energy using Products“-Richtlinie (EuP-Richtlinie) steht kurz vor der Genehmigung. Sie wird zu deutlich strengeren Anforderungen an den Energieverbrauch von Wärmeprozessanlagen führen. Mittelfristig aber werden die finanziellen Aufwendungen für Energie ohnehin zu einem entscheidenden Risikofaktor für die Bilanzen von Industrieunternehmen, denn jedes Jahr kostet der „Appetit“ ihrer Öfen (besser hier evtl. Thermoprozess Anlagen) die Industrie weltweit etwa 30 Milliarden Euro. Angesichts global rasant anwachsender Energienach¬frage ist zukünftig von steigenden Preisen auszugehen.

Technologievorsprung generiert Mehrwert(e)

Unter dem Motto „Advanced Efficiency“ optimiert Ipsen bereits seit vielen Jahren den Wirkungsgrad und die Umweltverträglichkeit seiner Öfen und Anlagen sowie Prozesse. Aktuelles Beispiel dieser fortschreitenden Entwicklungsarbeit ist die ECOFIRE-Technologie; sie basiert auf einem hoch effektiven Rekuperator-Brenner, der sich sowohl mit Erd- als auch mit Schutzgas betreiben lässt.

Die Anzahl der in einem Ofen benötigten RECON III-ECOFIRE-Brenner hängt von der Ofengröße und der damit verbundenen, zur Verfügung stehenden Schutzgasmenge ab. Die ECOFIRE-Brenner können im Schutzgasbetrieb etwa mit der gleichen Leistung beaufschlagt werden, wie es bei den herkömmlichen reinen Erdgasbrenner möglich ist.

Solange der Ofen nicht über die erforderliche Schutzgasmenge bzw. -qualität verfügt, laufen alle Brenner mit Erdgas. Steht ausreichend Schutzgas zur Verfügung, stellt die Anlagensoftware die Brennerversorgung automatisch auf Schutzgasbetrieb um und der Abbrand wird geschlossen. Den Transport des bisher ungenutzten Schutz¬gases zu den Brennern übernimmt eine Gasförderanlage, die gleichzeitig den Druck des Gases auf das nötige Niveau erhöht, um es mit den neuen RECON III-ECOFIRE-Brennern vollständig zu verbrennen. In der Regel liegt die durch das Schutzgas zur Verfügung stehende Heizleistung stets unterhalb der Verlustleistung der Öfen – was einen Dauereinsatz der Schutzgasbrenner und somit die größtmögliche Ausnutzung des ECOFIRE-Systems ermög¬licht.

Neuinstallation oder NachrĂĽstung?

Das ECOFIRE-System kann optional mit allen neuen gasbeheizten Ipsen-Atmosphärenanlagen geliefert werden. Zum Lieferumfang bei Neuanlagen zählen:

  • Einrichtungen zum VerschlieĂźen des/der Abbrände des Ofens
  • Gasförderanlage inkl. GaskĂĽhleinrichtung zur Förderung des Schutzgases vom Ofen in die RECON III-ECOFIRE-Schutzgasbrenner.
  • Auf die Ofengröße abgestimmte Anzahl von RECON III-ECOFIRE-Schutzgasbrennern.
  • ECOFIRE-Softwarepaket zur Steuerung des Schutzgasverbrennungssystems.
  • Einrichtung und Anfahren des Systems im Rahmen der Anlageninbetriebnahme.

Überdies lässt sich das ECOFIRE-System an fast allen bestehenden gasbeheizten Atmosphärenanlagen nachrüsten. Eine Investition, die sich bereits nach kurzer Zeit amortisiert. Immerhin liegt die Energieersparnis bei neuen Anlagen (oder nach erfolgter Umrüstung auf ECOFIRE-Technik) für die Ofenbeheizung in der Haltephase bei bis zu 100 Prozent Prozent. So wird der return on investment schnell erreicht.

Ipsen bringt Kunden komplett oder in Teilbereichen auf den neuesten Stand der Technik, zum Beispiel durch eine Modifizierung der Prozess¬regelung, durch Umbauten bzw. die Erweiterung von Anlagen oder die Erneuerung von Anlagensteuerung.

Vorteile auf einen Blick

Senkung Erdgasverbrauch = höhere Energie-Effizienz

  • Verringerung CO2-Emmision = bessere Klima-Bilanz
  • NachrĂĽstbarkeit = einfache Installation und schnelle Amortisation
  • optimierte Arbeitsbedingungen = Mitarbeiterzufriedenheit
    = Imagegewinn in relevanten Zielgruppen und Ă–ffentlichkeit

Mehr Informationen und Kontaktpersonen unter: http://www.ipsen.de/ECOFIRE

Der neue Ipsen HydroNit® Sensor

Wie viele unserer Kunden bereits wissen, erlaubt unser HydroNit-Sensor eine äußerst genaue und reproduzierbare Erfassung des Wasserstoffpartialdrucks, insbesondere in Nitrier- und Nitrocarburieratmosphären. Damit lassen sich die Prozesse extrem genau und hinsichtlich der Gasverbräuche effizient regeln.

Die neuste Generation des IPSEN HydroNit-Sensors zeichnet sich hauptsächlich durch eine konsequente Weiterentwicklung hinsichtlich seiner Standzeit beim Einsatz in Nitrocarburierprozessen sowie durch seine optisch ansprechende Bauweise aus. Durch sie werden alle für den Betrieb notwendigen Aggregate in einem kompakten Gehäuse zusammenfasst. Dadurch wird der Sensor auch zum Nachrüsten an vorhandenen Anlagen sehr interessant.

Vorteile

  • Extrem schnelles Ansprechverhalten
  • Direkte Messung der Ofenatmosphäre
  • Keine Querempfindlichkeit
  • Anwesenheit von Sauerstoff nicht notwendig
  • Kompakte und optisch ansprechende Bauweise
  • Moderne und hochwertige Vakuum- und Prozessgaspumpen
  • Vermeidung von ProzessgasrĂĽckständen durch extrem kurze und gut isolierte Gasleitungen im Gerät
  • Möglichst kurze, beheizte GasfĂĽhrung zurĂĽck in den Ofen
  • Einsatz als Messwert-Aufnehmer oder als Steuerungsorgan möglich
  • Leichtes NachrĂĽsten in vorhandenen Anlagen durch die kompakte und autarke Bauweise möglich

Mehr Informationen und Ansprechpartner unter: www.ipsen.de/de/effizienz/hydronit-sensor/