Das Geschäft mit kontinuierlich arbeitenden Wärmebehandlungsanlagen boomt

Ipsen meldet steigenden Absatz

Ipsen - AnlagentechnikKleve, Februar 2013
Bei Ipsen laufen speziell die kontinuierlich arbeitenden Anlagen zur W√§rmebehandlung im Vertrieb auf gutem Niveau. Neue Ans√§tze zur Energie-Einsparung im Anlagenbetrieb sto√üen bei der vielschichtig aufgestellten Kundschaft auf gehobenes Interesse. Spezial-Anlagen f√ľr W√§rmebehandlung trotzen dem Trend.

F√ľr die beiden Gesch√§ftsjahre 2011 und 2012 zusammen ergibt sich f√ľr die Ipsen GmbH, die auf dem Bereich der W√§rmehandlung von Stahl weltweit die Position des Marktf√ľhrers einnimmt, eine gehobene Nachfrage. Der erwartete Umsatz wird allein f√ľr den Bau von kontinuierlichen Anlagen mit insgesamt √ľber 25 Millionen Euro beziffert, Tendenz: weiterhin stabil. Dieses Gesch√§ftsfeld von Ipsen betrifft speziell die kontinuierlich arbeitenden Anlagen zur W√§rmebehandlung von Stahl, wie sie in der industriellen Fertigung h√§ufig verwendet werden. Dabei werden Ipsen-Anlagen, die zur Spezialh√§rtung von St√§hlen f√ľr hochqualifizierte Einsatzgebiete wie Getriebe- oder Achsenbau besonders gut geeignet sind, aktuell h√§ufiger nachgefragt, seit Ipsen seine Vorreiterrolle zu Fragen der Energie-Optimierung weiter ausgebaut hat. Ipsen ber√§t in diesem Zusammenhang seine Kundschaft intensiv zu allen Einsatzgebieten der W√§rmebehandlung und Verfahrenstechnik. Im Mittelpunkt stehen traditionell Verfahren wie

  • Gasaufkohlen
  • Nitrocarburieren – aktuell mit der neuen HydroNit-Sensortechnik
  • freie Wahl der Prozessgase, dazu auch der Einsatz synthetischer Gase
  • Freies Abh√§rten in Ein- oder Zwei-Stationen-√Ėlb√§dern
  • Abh√§rten unter Mehrstationen-H√§rtepressen
  • zunehmend auch der Einsatz von Massflow-Controllern zur gesteuerten Zusammensetzung der Prozessgase.

Besondere Bedeutung erreichen die Beratungsvorg√§nge der Ipsen-Verfahrenstechniker derzeit dadurch, dass bei Ipsen verschiedene Anlagenkonzepte wie Drehherd√∂fen und Durchsto√üofenanlagen als Baumuster mit einer bis zu drei Bahnen ausgef√ľhrt werden k√∂nnen. So umfasst die Beratung, welche in vielen F√§llen schl√ľssig zur Beschaffung einer ma√ügeschneiderten Anlage f√ľhrt, heute bereits unterschiedlichste Kundenst√§mme in Europa, Indien, China und USA. Zitat eines versierten Ingenieurs f√ľr die W√§rmebehandlung: “Bei anderen Firmen kommen die Anlagenbauer zur Beratung und schauen auf die Baupl√§ne. Bei Ipsen kommen die Verfahrenstechniker und scannen den Fertigungsplan und den Materialfluss gleichzeitig. Und das ist in allen F√§llen ein gewaltiger Vorteil”

Ipsen Kontinuierliche Anlagen

Speziell f√ľr Kunden in den USA werden derzeit vier gro√üe Durchsto√üofenanlagen mit zwei Bahnen gefertigt, aufgebaut und √ľbergeben. Gleichzeitig werden weitere f√ľr neue Eins√§tze konzipiert. Die Durchsto√ü-Anlagen von Ipsen bieten einen kontinuierlichen Durchlauf chargierter Teile unter Schutzgas-Atmosph√§re und haben sich f√ľr ein differenziertes Spektrum an Einsatzm√∂glichkeiten bestens bew√§hrt. In ihrer stabilen Ausf√ľhrung sind die Ipsen-Anlagen speziell f√ľr hohe Chargengewichte ausgelegt. F√ľr unterschiedlichste Anforderungen liefert Ipsen wahlweise Einzel- oder mehrbahnige Anlagen. Beide Baumuster zeichnen sich durch eine besonders hohe Flexibilit√§t in der Fertigung aus.

Der neue Ipsen HydroNit¬ģ Sensor

Wie viele unserer Kunden bereits wissen, erlaubt unser HydroNit-Sensor eine äußerst genaue und reproduzierbare Erfassung des Wasserstoffpartialdrucks, insbesondere in Nitrier- und Nitrocarburieratmosphären. Damit lassen sich die Prozesse extrem genau und hinsichtlich der Gasverbräuche effizient regeln.

Die neuste Generation des IPSEN HydroNit-Sensors zeichnet sich haupts√§chlich durch eine konsequente Weiterentwicklung hinsichtlich seiner Standzeit beim Einsatz in Nitrocarburierprozessen sowie durch seine optisch ansprechende Bauweise aus. Durch sie werden alle f√ľr den Betrieb notwendigen Aggregate in einem kompakten Geh√§use zusammenfasst. Dadurch wird der Sensor auch zum Nachr√ľsten an vorhandenen Anlagen sehr interessant.

Vorteile

  • Extrem schnelles Ansprechverhalten
  • Direkte Messung der Ofenatmosph√§re
  • Keine Querempfindlichkeit
  • Anwesenheit von Sauerstoff nicht notwendig
  • Kompakte und optisch ansprechende Bauweise
  • Moderne und hochwertige Vakuum- und Prozessgaspumpen
  • Vermeidung von Prozessgasr√ľckst√§nden durch extrem kurze und gut isolierte Gasleitungen im Ger√§t
  • M√∂glichst kurze, beheizte Gasf√ľhrung zur√ľck in den Ofen
  • Einsatz als Messwert-Aufnehmer oder als Steuerungsorgan m√∂glich
  • Leichtes Nachr√ľsten in vorhandenen Anlagen durch die kompakte und autarke Bauweise m√∂glich

Mehr Informationen und Ansprechpartner unter: www.ipsen.de/de/effizienz/hydronit-sensor/